Die Physiotherapie

Um 1950 - 2018

Vor(mit)denker

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Techniken/Methoden/Konzepte

 

           

 

Jahr         

 

 

Gründer  

 

Beruf      Land         
   

Funktionelle Bewegungslehre (FBL)

     

 1960er

 

 

 

 Susanne Klein-Vogelbach (1909-1996)

Gymnastiklehrerin,

Physiotherapeutin

 

 Schweiz

 

 

 
   

Chirogymnastik

     

1960er

 

Waltern Laabs

Arzt

Deutschland

 
   

Vojta - Methode

 

     

1960er

 

 

Václav Vojta

(1917-2000)

Neurologe, Kinderneurologe

Tschechien

 

 
   

Brügger - Therapie

 

     

1960er

 

 

Alois Brügger

(1920-2001)

Arzt, Neurologe

 

Schweiz

 

 
   

Kurzer Fuß nach Janda

     

1960er

 

 

Vladimir Janda (1928-2002)

Arzt, Neurologe

 

Tschechien

 

 
   

Propriozeptive

Neuromuskuläre

Fazilitation (PNF)

     

1960er

 

 

 

Hermann Kabat

(1913-1995)

 

Neurophysiologe

 

 

USA

 

 

 
               

Margaret Knott

(1913-1978)

Physiotherapeutin

 

USA

 

 
   

Doman - Methode

 

     

1965er

 

 

Glenn Doman

(1919-2013)

 

USA

 

 
   

Affolter - Methode

 

     

1970er

 

 

Félicie Affolter

(1926-?)

Psychologin Psychotherapeutin

Schweiz

 

 
   

Padovan - Methode

 

 

 

     

1970er

 

 

 

 

Beatriz Alves de Edmir Padovan

(29.09.1927- lebt noch)

Pädagogin Sprachtherapeutin

 

 

BRA

 

 

 

 
   

Mulligan - Konzept

     

1970er

 

 Brian Mulligan

Physiotherapeut

 Neuseeland

 
   

Maitland - Konzept

 

     

1980er

 

 

Geoffrey Maitland

(1924 - )

Physiotherapeut

 

Australien

 

 
   

Functional Flossing

 

 

 

     

1970er

 

 

2010

 

A- Sato&Robert Franz Schmidt

 

Kelly Starrett

?

 

 

Physiotherapeut

 

 

 

USA

 
   

Sportphysiotherapie

 

 

 

     

1972

 

 

 

 

Erich Deuser 

AG-Sport-physiotherapie ZVK

Masseur

Physiotherapeuten

 

 

Deutschland

 

 

 

 
   

Dorn-Methode

 

 

     

1975

 

 

 

Dieter Dorn

(13.08.1938-19.01.2011)

Landwirt, Sägewerksbetreiber

 

Deutschland

 

 

 
   

Castillo Morales - Konzept

 

     

1980er

 

 

 

Rodolfo Castillo Morales

(1941-1911)

Rehabilitationsarzt

 

 

Argentinien

 

 

 
    Nervenmobilisation       1980er   David S. Butler Physiotherapeut Australien  
   

Cranio-Sacral-Therapie

 

     

 1980er

 

 

 

 John Upledger

(1932-2012)

 

 Arzt der Ostheopathie und Chirurgie

 USA

 

 

 

Allgemeine Bilder

 

Tipps zur Nachforschung:

Archiv: Film 16

Archiv: Film 17


1951

Der ZVK (Zentralverband der Krankengymnasten) schließt mit dem Verband der Krankenkassen e.V. und dem Verband der Arbeiterersatzkassen den ersten Rahmenvertrag zur Sicherung der Vergütung der kranken- gymnastischen Leistungen.


1951

Der ZVK (Zentralverband der Krankengymnasten) ist Gründungsmitglied der WCPT (World Confederation for Physical Therapy).


1954 DDR - Eckpunkte einer Geschichte der Physiotherapie

In Anlehnung an der Geschichte der Manuellen Therapie in der DDR

 

Ich kann mich noch an meine Studienzeit (1994-1997) in Brasilien erinnern. Es waren öfters Sportwissenschaftler aus der ehemaligen Sowjetunion (Juristische Auflösung der UdSSR fand am 21. Dezember 1991) bei uns unterwegs. Der Andrang für diese Fortbildungen und Kurse waren immer immens, da wir wussten, dass der vermittelte Inhalt praktisch und direkt umgesetzt werden konnte.

Nachdem ich das Buch von Gisela Coburger zweimal durchgelesen habe, sind mir so manche Erinnerungen wieder gekommen. Lange habe ich nach Biografien von Physiotherapeuten aus der ehemaligen DDR gesucht und nun kann ich erleichtert sagen, darüber muss ich nichts sammeln oder schreiben. Das Buch von Gisela Coburger deckt ein Teil dieses Kapitel glänzend ab.

 

Es folgt hier ein kurzes Resümee:

 

1945 wurde Nachkriegsdeutschland in Besatzungszonen aufgeteilt. Zur  Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) gehörten die mitteldeutschen Länder Sachsen und Thüringen, die Provinz Sachsen-Anhalt, ein großer Teil der Provinz Brandenburg sowie Mecklenburg und Vorpommern.

Gisela Coburger schreibt: „September 1945 wurde in den vorhandenen Schulen die Ausbildung spontan aufgenommen, musste allerdings abgebrochen werden, da nicht genügend „entnazifizierte“ Lehrer zu Verfügung standen“.

Nach meinem Wissen war es in Westdeutschland das Gegenteil, noch bis weit in die 1980er findet man Personen, die an Schulen sowie Verbänden gearbeitet haben, die noch im Dritten Reich aktive Mitläufer waren, leider wurde dieses Kapitel bis heute noch nicht aufgearbeitet, wie es zum Beispiel die Mediziner oder die Pflegewissenschaften schon getan haben.

 

1946 Die Ausbildung wird wieder aufgenommen. Voraussetzung für die Eingangsbedingungen waren ein sechswöchiges Pflegepraktikum sowie Kenntnisse in Stenografie.

Techniken  wie die reflektorische Massagetechniken (Bindegewebsmassage, Segment-massage, Colonmassage oder Periostbehandlungen) Elektrotherapie, Hydrotherapie und balneologische Verfahren kamen erst nach und nach in das Ausbildungsprogramm – anfänglich war das Ausbildungsprogramm mit dem der Vorkriegszeit identisch; die Änderungen traten langsam in den fünfziger Jahren ein; mit den fünfziger Jahren wurden auch nach und nach die physiologischen wissenschaftlichen Erkenntnisse der UdSSR sowie der anderen Staaten des „Ostblockes“ aber auch die zugänglichen Erkenntnisse der „Weststaaten“ einbezogen; hier spielten die Universitätskliniken und Hochschulen eine wesentliche Rolle.

In diesem Zeitraum entwickelten sich aber auch schon viele krankengymnastische Techniken, für die man Lehr- und Instruktorenfortbildungen  sowie Zentren auf neurophysiologische Grundlagen brauchte wie z.B. Komplexbewegungen nach Kabat/ Propriozeptive neurophysiologische Fazilitation (PNF), Bobath und andere. Diese waren schon teilweise geschützt.

 

1949 Gründung der DDR (Deutsche Demokratische Republik)

 

1950 Ab diesem Jahr werden die Schulen für Krankengymnastik in „Medizinische Fachschulen“ umbenannt. Sie gingen nun in die staatliche Hand über, die Ausbildungskosten auch. Einstiegsalter war das vollendete 17. Lebensjahr. Dauer der Ausbildung betrug 2 Jahre mit anschließendem praktischem  Jahr in einer Klinik, in der die Schüler zwei Behandlungsprotokolle erstellen mussten. Danach  bekamen diese die „Staatliche Erlaubnis“ als Berufsbezeichnung.

 

1952 Wurden kurzfristig Krankengymnastikhelfer in eine einjährige Ausbildung als Vorbereitung auf die Fachschulausbildung ausgebildet, dies wurde später in eine Hilfsschwesternausbildung umgeändert.

 

1959 Abschluss der 10. Klasse als Voraussetzung für die Ausbildung.

 

1961 Schließung der Grenzen

 

1961 Umwandlung der Medizinischen Fachschulen in Medizinischen Schulen; die Ausbildung wurde zum Lehrberuf mit einer dreijährigen Ausbildungszeit; die staatliche Anerkennung erfolgte nach der Abschlussprüfung über den jeweiligen Kreisarzt. Eingangsalter 18 Jahre und Abitur, hier gab es allerdings Ausnahmen, wenn der Bewerber z.B. eine abgeschlossene Hilfsschwestern-ausbildung mit sehr gutem Abschluss der 10. Klasse nachweisen konnte.

 

1961 Einheitliche Berufsausbildung zum „Physiotherapeuten und Physiotherapeutin“.

 

1962 Gründung der „Arbeitsgemeinschaft für Physiotherapeuten in der Gesellschaft für Orthopädie der DDR“ Leitung: Zeibig (-1988). Mitarbeiter: Frau Hella Haase, Elke Eckhardt, Dore Lütjens.

Angebotene Kurse:

  1. Atemtherapie (Dresden): Frau Knauth; (Berlin-Buch): Frau Jaentsch und Prof. Dr. Krauß
  2. Konzentrative Entspannung (Leipzig): Frau Dr. Wilda-Kiesel
  3. Achsengymnastik (Erlabrunn): Dr. Müller-Stephan
  4. Säuglingsgymnastik aus neurophysiologischer Sicht (Rostock, Greifswald, Leipzig)
  5. Stemmführung nach Brunkow (Dresden): Fr. Dr. Langhans (Rostock): Fr. Lütjens
  6. Behandlung für Bechterew-Patienten (Halle): Fr. Popp
  7. Hippotherapie (Universitätsklinikum Halle): Prof. Dr. Riede
  8. Therapie für Schlaganfallpatienten (Treuenbrietzen): Dr. Müller und sein Team
  9. Manuelle Therapie: Aus Trier Hanns-Dieter Wolff, aus Prag Karel Lewit (1916-2014), Dr. Jochen Sachse (1931-2005), Dr. med. Kubis

Diese Aufstellung ist nicht umfassend es wurden z. B. Lehrgänge für Reflektorische Massagetechniken wie BgM, Segmentmassagen, Colon- und Periostbehandlung, Elektrotherapie und manch andere angeboten. 

 

Insgesamt stand die Weiter-/Fortbildung der Physiotherapeuten auf mehreren Säulen:

  1. Zentral - Institut für Aus- und Weiterbildung der mittleren medizinischen Berufe unterstellt dem Ministerium für Gesundheitswesen;
  2. Zentral – AG der Physiotherapeuten in der Gesellschaft für Orthopädie der DDR und AG der Physiotherapeuten in der Gesellschaft für Physiotherapie der DDR (Lothar Kühn aus Gottleuba und Frank Ludwig aus Bad Elster gehörten als Mitglieder dazu).
  3. Dezentral – Bezirksakademie für Gesundheitswesen, die auch jeweils eine Arbeitsabteilung  „Physiotherapie“ und eine/n BezirksphysiotherapeutIn hatte; auf persönliche Initiative aufbauend an den jeweiligen Universitätskliniken sowie Konfessionell gebundenen Kliniken.                                                               

1963 Einführung des Systems der Erwachsenenqualifizierung, somit konnten sich Masseure berufsbegleitend zum Physiotherapeuten qualifizieren.

 

1965 Zulassung erneut nach der 10. Klasse. Das Einstiegsalter blieb erst bestehen, die Übergangszeit sollte mit einem „Pflegejahr“ überbrückt werden. In den folgenden Jahren wurde das Eingangsalter auf 16 Jahre, also unmittelbar nach dem Abschluss der 10. Klasse herabgesenkt, die dreijährige Ausbildung wurde vorübergehend in einer 2,5-jährigen verwandelt. Dieses System hatte nur kurzen Bestand.

 

1969 bis 1990 gab es die Qualifikation „Fachphysiotherapeut“ – Behandlung von bestimmten definierten Krankheitsbildern. Insgesamt umschloss diese Zusatzqualifikation 300 bis 380 UEs mit einem theoretischen und praktischen Teil (4 Wochen/160-180 UEs), ein Klinikpraktikum (4 Wochen/180 UEs), ein Fallprotokol und eine abschließende theoretisch/praktische Prüfung (Darunter 10UEs Marxismus-Leninismus).

  1. 1969  „Fachphysiotherapeut für infantile Zerebralparese“ Leitung: Dr. Kressin (Berlin-Buch), Fr. Hanna Reuter (Leipzig), ab 1982 nur noch in Berlin.
  2. 1982 „Fachphysiotherapeut für funktionelle Störungen und psychische Erkrankungen“ Leitung: Dr. päd.  Anita Wilda-Kiesel (Leipzig).
  3. 1974 „Fachphysiotherapeut für spinale Lähmungen und Extremitätendefekte“ Leitung: Dr. Presber und Frau Ursula Marré (Berlin-Buch).
  4. 1982 „Fachphysiotherapeut für Sportmedizin“ Leitung: Dr. Weber und Team im sportmedizinischen Behandlungszentrum der DDR in Kreischa.

 

1973 (25.09) Auf der Grundlage des „Gemeinsamen Beschlusses des Politbüros des ZK der SED, des Ministeriums für Gesundheitswesen und des Bundesvorstandes des FDGB“ wurde die Ausbildung mittlerer medizinischer Kader ab dem 01.09.1974 wieder in die Fachschulausbildung erhoben.

 

1974 Rückverwandlung der medizinischen Schulen in Fachschulstand, dreijährige Ausbildung. An den Ausbildungskonzepten und deren Verbesserung und Aktualisierung wurde regelmäßig gearbeitet. Die Sektion Manuelle Medizin wurde in den Fachbereich der Medizin mit einbezogen.

 

1987 Spezielle MT-Forbildungskurse für Sehbehinderte Physiotherapeuten und Masseure. Leitung: Dr. Nause. Beginn mit einem Muskelkurs ( November 1985) unter der Leitung von Dr. Nause.

 

9.11.1989 Fall der Mauer

 

Gisela Coburger geb. Krause

 

Physiotherapeutin

Übungsleiter für Manuelle Therapie in der Sektion Manuelle Medizin;

Fachlehrer und Kursleiter für Manuelle Therapie in der ÄMM;

Mitglied der Zentralen Berufsfachkomission - Physiotherapeuten in der DDR

Vorsitzende/ 1. Sprecherin des AK PT/MT/DAMT von 1995-2003;

Ehrenmitglied der ÄMM e.V.

 

WERK


1958 Gesetz über die Berufe des Masseurs, des Masseurs und medizinischen Bademeisters und des Krankengymnasten

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Nach neun Jahren hin und her, wird in Deutschland das erste bundeseinheitliche "Gesetz über die Berufe des Masseurs, des Masseurs und medizinischen Bademeisters und des Krankengymnasten“ verabschiedet. Dieses wird erst im Jahre 1994 erneuert.

 

Neue Regeln:

- Zwei Jahre Ausbidlung, Prüfung plus einjähriges Anerkennungspraktikum.

- ...


1960 Atemtherapie


1960 Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Krankengymnasten (AprO)

1960: Am 07. Dezember tritt auf Basis des Berufsgesetzes von 1959 die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Krankengymnasten (AprO) in Kraft. Die AprO bleibt leider über 30 Jahre unverändert und regelt den Rahmenlehrplan, die Wochenstunden und die einzelnen Fächer in der Ausbildung.

 

Weiterentwicklung: unter 1994

 

 


Neurologie und Physiotherapie

Das DiaTrain-Projekt Logotherapie

 

Die App DiaTrain wurde speziell für Menschen mit einer Sprach- und Kommunikationsstörung, wie sie beispielsweise nach einem Schlaganfall auftreten kann, entwickelt. 

Weitere Projekte: Teletherapie bei Aphasie


1960 Paralympics und Sportphysiotherapie

Allgemeine Bilder

Ecksteine 1900 - 1930

 

In Bearbeitung Stand: Februar 2018

 

 

 

Viktorianisches und Industrielles Zeitalter:

  1. Arbeitsphysiologie (Tier-Mensch)→ Leistungsphysiologie → Rassenphysiologie.
  2. Länder: Frankreich, Deutsches Kaiserreich, k. u. k. Doppelmonarchie (Kaiserreich Österreich).
  3. Autoren:Karl Friedrich Koch (1802 - 1871), Otto Karl Ignaz Lorinser (1796-1853),  Emil Heinrich du Bois-Reymond (1818-1896),  Charles-Edouard Brown-Séquard (1817-1894),  Étienne-Jules Marey (1830-1904),  Philippe Tissié (1852-1935),  Karl Speck (1828 -1916),  Max von Pettenkofer (1818-1901), Carl von Voit (1831-1908), George Kolb (1863-1899), Nathan Zuntz (1847-1920). 
  4. Daten: 1882 Berlin - "Die allgemeine deutsche Ausstellung für Gesundheitspflege und Rettungswesen".

Industrielles Zeitalter und Deutsches erste Wirtschaftswunder

  1. Arbeitsmedizin → Leistungsphysiologie → Rassenphysiologie → Sportmedizin und Sportphysiologie
  2. Länder: Deutsches Kaiserreich, Frankreich, k. u. k. Doppelmonarchie (Kaiserreich Österreich).

  3. Hygienekultur
  4. Leibeskultur
  5. Turn-, Gymnastik- und Sportkultur
  6. Daten: 1911 Dreden Internationale Hygiene-Ausstellung 1911 in Dresden (Bild 1911) ( Archiv: Text PDF 1911 1,2). 1926 Düsseldorf GeSoLei. 1930 II Internationale Hygiene-Ausstellung Dresden 1930.
    1. Ge (Gesundheit) So (Soziale Fürsorge) Lei (Leistung): Geburtsstunde eines: "neuen, leistungsfähigen Mensch"
  7. Autoren: Arno Arnold (1897-1963), Ferdinand August Schmidt (1852-1929), Ferdinand Hueppe (1852-1938), August Smith, Arhur Mallwitz (1880-1968), Carl Diem (1882-1962),  August Bier (1861-1949), Ferdinand Sauerbruch (1875-1951), Wolfgang Kohlrausch (1840-1910), Otto Huntemüller (1878-1931), Hermann Rautmann, Oskar de la Camp (1871-1925), Ludwig Aschoff (1866-1942), Münter, Bruns, Karl Herxheimer (1861-1942), Schenk,  Georg N. A. Ritschl,  Helmut Bohnenkamp (1893-1977).  

 

Tipps zur Nachforschung

 

  1. Bildmaterial: (Film) "Die Internationale Hygiene-Ausstellung Dresden 1930 spricht zu dir!". Beschreibung im Archiv.
  2. Bildmaterial: (Film) Aus Not geboren (1930). Beschreibung im Archiv.
  3. Bildmaterial: (Fotografie) GeSoLei Fotoarchiv Düsseldorf

Ecksteine 1930-1970

 

Weimarer Republik - Drittes Reich - BRD

 

1. Erich Deuser - Vater der deutschen Sportphysiotherapie?

 

Vermutlich ist Erich Deuser (1910-1993) der "Vater der deutschen Sportphysiotherapie".

Seinen Abschluss als Masseur machte er 1931 an der Uniklinik Düsseldorf. Aus vielen Artikeln gehen seine herausragenden Leistungen als Masseur hervor und dass er ein großer Anhänger der Naturheilmedizin war. Später führte er noch Übungen in seinem Behandlungsrepertoire ein.

 

International kann man Deuser mit dem brasilianischen Starsportmasseur Mário Américo (1912 – 1990) vergleichen, mit dem Unterschied, dass M. Américo seine verletzten Fußballer alleine über die Schulter vom Spielfeld trug und Henrique Matteucci über ihn eine Biografie schrieb. 

 

Als junger Mann arbeitete Deuser in den frühen Kriegsjahren zwei Jahre lang als „Verwundetensportlehrer“ (Sportlehrer) in Prag und Brünn.  Anschließend musste er ein Jahr lang als „Narkotiseur“ (heute Narkosearzt) im Feldlazarett in Russland arbeiten. An der Front bekam er eine schwere Infektion mit  Lähmungserscheinungen, die er nach 13 Monaten durch Selbstbehandlung (u.a. mit Selbstmassagen) ohne nachfolgende Schädigungen in den Griff bekam. 

 

Nach dem Krieg ging er zurück in seine Geburtsstadt Düsseldorf. Hier wurde Erich Deuser europaweit bekannt für seine bis dahin außergewöhnlichen Behandlungen (z.B. Unterwassermassage und sanfte Massagetechniken) und die nach ihm benannten elastischen „Deuserbänder“  (hierfür verwendete er zunächst Fahrradschläuche) in der Rehabilitation und im Training von Fußballern. Das Patent für diese Bänder wurde jedoch 1966 nicht von ihm, sondern von der Firma Heinrich Deike angemeldet (Patentschrift Nr. 1949617). Das Benützen von Gummibändern in der Rehabilitation oder im Krafttraining gab es schon vor Deuser, so dass die heute bekannten „Therabänder“ und alle anderen „Gummiuntensilien“ nichts Neues sind.

 

Von 1949 bis 1951 betreute Deuser  Fortuna Düsseldorf. Anschließend von 1951-1982 die deutsche Nationalmannschaft und er war außerdem noch an der Sporthochschule Köln (auf Einladung von Sepp Herberger) als Lehrer tätig. Insgesamt war er bei 8 Weltmeisterschaften und sieben Olympischen Spielen (1952-1976) als Masseur im Betreuerstab.

 

Zu seiner Lebenslaufbahn kommen noch 303 Länderspiele und Einsätze im  Hockey, Eishockey und Wasserball dazu. Unter den bekannten Sportlern lassen sich folgende benennen: Max Morlock, Karl Mai, Jupp Posipal, Fritz Walter, Toni Turek, Wolfgang Overath, Gerd Müller, Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus.

 

 

Des Weiteren schrieb er 6 Bücher. Davon konnte ich bis heute folgende ausfindig machen: „Schneller wieder fit“ (1968), „Das japanische Massagestäbchen“ (1971), „Die Gesundheit des Sportlers“ (1982) und „Deusers Gesundheitsfibel“ (1985).

Ecksteine 1970 - 1980

 

2. DIE OLYMPISCHEN SPIELE IN MÜNCHEN 1972

                                                   

Der nächste fördernde Wellenschlag in der Geschichte der Sportphysiotherapie war die Vergabe der XX. Olympischen Spiele an München im Jahre 1966.

 

Die Austragung der Olympischen Spiele in München hat zu vielen Innovationen in München und für Deutschland geführt. Erstmals in der Geschichte der Olympischen Spiele wurde durch das  Deutsche Olympische Komitee die Physiotherapie in die medizinische Versorgung der Athleten integriert.

In diesem Zusammenhang bin ich über folgende Namen der Teilnehmerliste gestolpert: Margrit List, Ingeborg Liebenstund (1932-2016), Barbara Böhm, Erika Staehle-Hiersemann, → Werner Kuprian ( †2003) später 1980 AG-Sportmedizin  (ZVK), Lutz Meissner [i] [ii] später 1980 AG-Sportmedizin  (ZVK) und Jürgen Krummrei später 1980 AG-Sportmedizin  (ZVK).

 

Durch die Recherche über „Christa Dültgen“ bin ich auf den Physiotherapeuten Willy Dumont (geb. 1931) gestoßen. Wie es der Zufall so will, konnte ich  über die jüngste Tochter, die ebenfalls Physiotherapeutin ist, Kontakt zu ihm herstellen. Willy Dumont ist, nachdem ich die vorherige erwähnte Liste durchgegangen bin,  einer der wenigen lebenden Zeitzeugen der  „Sportphysiotherapie“ aus dem Zeitraum der 50er bis 70er Jahre. 

Folgendes Bild konnte ich zusammentragen, in der Hoffnung dass diese von anderen Historikern vervollständigt werden kann.

 

 

Willy Dumont

 

Willy Dumont gehört einer Generation an, die am Ende des zweiten Weltkrieges noch kurzfristig durch das NS-Regime eingesetzt worden war[iii] und in der Nachkriegszeit einen mühsamen Weg gehen musste, um für sich und für Deutschland eine Zukunft aufzubauen. Ausbildungen waren damals weder organisiert, noch wurden sie so breitflächig angeboten wie heute. Zunächst begann Willy Dumont  eine Lehre als Orthopädiemechaniker im Betrieb seines Vaters.

 

An der Massageschule der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg beendete er 1952 seine Ausbildung als Masseur und med. Bademeister und Fußpfleger mit der Gesamtnote „sehr gut“[iv] [v]. Diese Berufe konnte man in dieser Zeit in Kliniken und Badebetrieben ausführen und auch in Massagepraxen. Zu dieser Zeit war es noch für alle schwer, eine Arbeitsstelle zu finden. Seine erste war das städtischen „Pfaffbad“[vi] in Kaiserslautern.

 

Im „Pfaffbad“, das heute nicht mehr existiert, behandelte er unter anderem Fußballspieler des 1. FC-Kaiserslautern zum Beispiel Fritz Walter. Fritz Walter war es auch, der ihn dazu akquirierte, die Vertragsspieler und Amateurfußballer des 1.FCKs im Training und  den Spielen (von 1951 bis 1958) zu betreuen. In dieser Zeit gewann er Einblicke und Erfahrungen in der Betreuung und Behandlung von Sportlern. Seine Hauptaufgaben waren die Behandlungen von Sportverletzungen, Heilgymnastik sowie Vorbereitungs-, Entmüdungs- und Sportmassagen.[vii]

Da aus dem Team der „Roten Teufel“ sechs Spieler der Nationalmannschaft angehörten, wurde Willy Dumont bald auch in die Betreuung des deutschen Fußballbundes einbezogen. Im Zeitraum von 1953 bis 1958 wurde er in  Trainingslehrgängen und  Länderspielen der A- und B- Nationalmannschaft unter den damaligen Bundestrainern Sepp Herberger und Helmut Schön,  eingesetzt. In diesem Zeitraum hat er unter anderen mit Erich Deuser gearbeitet.

 

Im gleichen Zeitraum (1956) war er auch festangestellter Masseur für den Sportbund Pfalz. Unter der ärztlichen Betreuung  von Prof. Dr. med. Richard Schulze[viii] arbeitete er zusammen mit dem Heilgymnasten Albert Sand, welcher  während der Kriegsjahren in Hohenlychen[ix] arbeitete. In dieser Zeit entwickelte sich der Wunsch nach mehr fachübergreifendem Wissen, weshalb er sich dazu entschloss, die Ausbildung zum Krankengymnasten zu absolvieren.

 

Dieser neue Berufsabschnitt wurde nur durch die Empfehlung von Prof. Schulze sowie ein „Darlehen“[x] des Sportbundes ermöglicht. Seine Ausbildung absolvierte er an der staatlich anerkannten Lehranstalt für Krankengymnastik der Universitätskrankenhäuser Eppendorf und Hamburg.

 

Diese Lehranstalt stand unter der fachärztlichen Leitung von Prof. Joachim Harff (1910-1969)[xi], der ein bekannter Förderer des Berufsbildes der deutschen Krankengymnastik in Westdeutschland war und der fachtherapeutischen Leitung von Christa Dültgen[xii].  Nach meinem Wissen gab es bis heute keine andere Schule, die so schnell an Zuspruch gewann und neue Maßstäbe in der Ausbildung der Therapien legte. Der Andrang an dieser Schule war immens. Allein im April 1983 gingen für 28 Ausbildungsplätze 1318 Bewerbungen ein, so dass ein „leistungsgewichtetes Losverfahren“ eingeführt wurde.

In Hamburg wurde für Willy Dumont und einen norwegischen Schüler durch Christa Dültgen eine Ausnahme gemacht, da zu diesem Zeitpunkt eigentlich nur Frauen zugelassen wurden. Dass Männer eine Seltenheit in der Ausbildung zum Krankengymnasten in dieser Zeit waren, erkennt man auch noch am Ausbildungszeugnis, in dem per Handschrift die weibliche Bezeichnung Krankengymnastin in Krankengymnast geändert wurde. Sein „Ausweis“[xiii] mit der Berufsbezeichnung Krankengymnast erhielt er am 21.10.1959. Fächer, die in diesem hanseatischen Zeitraum absolviert wurden, waren: Anatomie, Physiologie, Chirurgie, Orthopädie, Innere, Neurologie, Frauen, Kinder, KG-Skoliose, KG-Chirurgie, KG-Orthopädie, KG-Frauen, KG-Kinder, KG-Neurologie, KG-Innere und Gymnastik.

 

Zurück in der Pfalz wurde Willy Dumont von 1960 bis 1968 die Aufgabe übertragen, als fachliche und technische Leitung das sportbundeigene Institut zu einem leistungsfähigen Behandlungszentrum für Sportverletzungen auszubauen. Dieses Vorhaben wurde durch ihn unter sehr schwierigen organisatorischen und personellen Bedingungen zu einem weit bekannten Therapiezentrum im Bereich der Behandlung und Rehabilitation von Sportverletzungen. Damals arbeiteten in dieser Einrichtung  12 Krankengymnasten und 3 Masseure und es entstanden auch seine eigenen Referate.[xiv]

 

Mit seiner Frau Eleonore, eine Kinderkrankengymnastin, die er in Hamburg kennengelernte hatte, gründet er 1968 in Mannheim eine eigene Praxis für Physiotherapie. In diesem Zeitraum war die Krankengymnastik noch bei Hausärzten weitestgehend unbekannt und teilweise aus Unwissenheit mit Massage gleichgestellt. Obwohl die Verordnungsweisen anfangs unbekannt waren, konnte dies durch jahrelange qualitativ gute Arbeit und Leidenschaft  behoben werden.

 

Olympische Spiele 1972

 

“Krankengymnastik in der Sportmedizin” war Anfang der 1970er die gängige Bezeichnung für das, was wir heute Sportphysiotherapie nennen.

 

Wie ich bereits erwähnt habe, beschloss das damalige Organisationskomitee der Olympischen Spiele zusammen mit dem Berufsverband der Krankengymnasten (ZVK) bei der XX. Olympiade in München 1972 Masseure und Krankengymnasten  für die Versorgung der Athleten einzusetzen. Willy Dumont, der schon eine 18-jährige Erfahrung  als Betreuer von Sportlern besaß, wurde eingeladen.

 

Diese Therapeuten wurden innerhalb von drei Jahren in Vorbereitungslehrgängen der AG Krankengymnastik (eine Fachgruppe des ZVK) unter der Leitung von Werner Kuprian auf die Sportlerbetreuung vorbereitet. Inhalte der Lehrgänge waren unter anderem funktionelle Behandlungstechniken wie PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Funktion), begleitende Trainings-maßnahmen, Zweckgymnastik, Muskeldehnungen, Verbände, erste Hilfe und „Entmüdungsmaßnahmen“[xv].

Im Olympischen Dorf befand sich auch ein olympisches Ärztezentrum. Dort konnten sich alle Sportler krankengymnastisch behandeln und medizinisch versorgen lassen. Die Medizinische Versorgung stand unter der Leitung von Prof. Dr. Schobert und Dr. Gerner.

Für diesen Einsatz bekam Willy Dumont einen Ehren Dollar (?), eine Urkunde sowie ein persönliches Schreiben[xvi] des ehemaligen Handballers und Sportfunktionärs Siegfried Perrey 1915-1984, Organisator der Eröffnungs- und Abschlussfeier der Olympischen Spielen 72.

Auch nach den Olympischen Spielen hielt er diverse Vorträge zum Thema Krankengymnastik im Sport. Nebenbei schrieb er auch mehrere Artikel und hielt Vorträge, für die er viel positives Feedback erhielt hat.[xvii] [xviii] [xix]

 


[i]       DOKU 011 AG Sportmedizin Namensliste, ca 1980

[ii]      DOKU WD 012 Arbeitstagung der AG-Sportmedizin 26./27. Feb.82, Fulda 1982

[iii]     Volkssturm

[iv]      DOKU WD 008 Ausweis vom 08.07.1952, Der Präsident des Landesbezirks Baden, Baden 1952

[v]       DOKU WD 009 Urkunde vom 01.12.1965 Bezirksregierung der Pfalz, Neustadt a.d. Weinstr., 1965

[vi]      DOKU WD 010 Zeugnis vom 25.5.1956 Der Oberbürgermeister der Stadt Kaiserslautern, Kaiserslautern 1956

[vii]     DOKU WD 007 Zeugnis vom 22.01.1958, 1. Fußball Club Kaiserslautern (1.FCK), Kaiserslautern, 1958

[viii]    Damaliger Berater des Sportbundes und Chefarzt für Chirurgie und Orthopädie in Rafevormwalde – Heute eher bekannt als Rade in NRW.

[ix]      Siehe Text unter 1948 christa Dültgen

[x]       Der Monatsbeitrag (Schulgeld) belief sich bei 50DM.

[xi]      Siehe Text unter 1901 KG Schulen in Deutschland Hamburg 1947

[xii]     Siehe Text unter 1948 Christa Dültgen

[xiii]     DOKU WD 002 Ausweis 21.10.1959 Gesundheitsbehörde Med.33, Hamburg

[xiv]     DOKU WD 001 Zeugnis 01.04.1968 Sportbund Pfalz, Kaiserslautern

[xv]      Heute Vorwettkampfmassage

[xvi]     DOKU WD 003 Dankschreiben (Siegfried Perrey) vom 19.09.1972, Organisationskomitee für die Spiele der XX. Olympiade München 1972, München

[xvii]     DOKU WD 004 Dankschreiben (von Prof. Dr. H. Rieder). Institut für Sport und Sportwissenschaft Universität Heidelberg, Heidelberg

[xviii]    DOKU WD 005 Dankschreiben (von Dr. W. Pfeifer). Sportärztebund Rheinland-Pfalz e.V., Kaiserslautern, 1974

 [xix]     DOKU WD 006 Dankschreiben (von Prof. Dr, med. Siegfried Weller) Deutsche Gesellschaft für Chirurgie, Tübingen, 1980 

 

 

 

 In Bearbeitung (Stand April 2018)

  1. 1980 - 1990
  2. 2000 - heute
  3. Sportmedizin
    1. Herbert Reindell (1908-1990) 
    2. Prof. Dr. med. Hannes Schoberth (1922-1996) - Gründer und ehemaliger Ärztlicher Direktor der Ostseeklinik Damp, Lehrinstitut für Krankengymnastik und Lehrinstitut für Physikalische Therapie und Sportmedizin.                                        

 

 

 Tipps zur Nachforschung

  1. Material: (Text) Schöne Baby-Füße für BVB-Profis Sportpodologie (2018). Text im Archiv

 


GETTY IMAGES

Auf Getty Images findet man eine große Anzahl an Fotos die von sehr hohen historischen Wert für uns Physiotherapeuten sind. Es lohnt sich diese anzuschauen.


1970 Die Elektrotherapie TEIL II

 

Text als PDF - Datei  "Geschichte der Elektrotherapie"

 

Tipps zur Nachforschung:

 

Hinweis: Die größte Sammlung von Elektrotherapiegeräten befindet sich im Stiftung für Physiotherapie

 

Empfehlung: Zur Geschichte der Elektrotherapie kann ich das erste Kapitel aus dem Buch von Werner Wenk - Elektrotherapie. Springer Verlag, Berlin Heildeberg, 2004 empfehlen

 


Geschichte der Elektrotherapie Autoren/Wissenschaftler

  1. Scribonius Largus Arzt  (14-54 n.Chr.)   "Zitterrochen"
  2. Dioscurides (70 n.Chr.)
  3. Plinius (23/34 n.Chr.)
  4. Galenus von Pergamon Arzt  (129-200 n.Chr.)
  5. Johann Gottlieb Krüger (1715-1759) Arzt
  6. Christian Gottlieb Kratzenstein (1723-1795 ) "Vater der physikalischn Medizin"
  7. Luigi Galvani (1737-1798) Arzt, Anatom und Naturwissenschaftler
  8. Alexander von Humboldt "Galvanisation"
  9. Guillaume-Benjamin Amand Duchenne (1806-1875)
  10. Eduard Friedrich Wilhelm Pflüger (1829-1910)  deutscher Physiologe
  11. 1866 Steve "1866 Elektrogalvanisches Vollbad"
  12. 1883 A. Eulenburg  1883  Werk: Die hydroelektrische Bäder.
  13. Dr. Schnee tschechischer Arzt "Vierzellenbad"
  14. 1900 Johann Heinrich Stanger "1900 Stangerbad"
  15. Johann Georg Tralles (1763-1822) "Wasserfall - Elektrizität"
  16. John Birch (1745-1815) engl. Arzt  Elektrotherapie in der Chirurgie
  17. Oliver amerikanischer Zahnarzt  "1859 Gleichstrom als Anästhesie"
  18. Wilhelm Heinrich Erb (1840-1921) deutscher Neurologe, Professor
  19. Nicola Tesla (1856-1943) Erfinder, Physiker u. Elektroingenieur
  20. Jaques-Arse d´Arsonval (1851-1940) franz. Physiker "Hochfrequenztherapie"
  21. 1918 Langevin "1918 Ultraschalltherapie"
  22. 1926 Josef Kowarschik  österreichischer Arzt "1926 Exponentialstrom"
  23. Schliephake deutscher Arzt  "ca.1930 Schliephake-Elektroden" "Kurzwellentherapie"
  24. Karl Franz Nagelschmidt (1875-1952) deutsch-englischer Physiotherapeut "Diathermie"
  25. Giovani Francesco Pivati (1689-1764)  W1747 "Iontophorese"
  26. Stéphane Leduc (1853-1939) "1908 Iontophorese"
  27. 1910 Bergonié 1910 "Bergonisation"
  28. Ernst Delbanco (1869-1935) deutscher Dermatologe "Gleichstrom in der Onkologie"
  29. Ferdinand-Jean Darier (1856-1938) franzose "Gleichstrom in der Onkologie"
  30. Nariman Ashigalien russischer Arzt "Stromtherapie und Strahlentherapie"
  31. 1950 Pierre D. Bernard frz. Zahnarzt "1950 Diadynamische Ströme oder Bernardische Ströme"
  32. 1950 Townes, Gordon und Zeiger "1950 "Microwave amplification by stimulated emission of radiation" Lasergerät
  33. 1957 Helmut Träbert (1920-1974) deutscher Arzt "1957 Ultrareizstrom"
  34. 1959 N. V. Kolpikov  russe "1959 Gleichstrom in der Onkologie"
  35. Hanns Nemec (1907-1981) österreichischer Physiker "Interferenzstrom - TENS"
  36. 1970 EAP Elektroakupunktur und PuTens  Punktförmige transkutaner elektrischen Nervenstimulation
  37. 1983 B. Nordenström Schweden "1983 Bioelektrizität"

Angewandte Physiotherapie in der Pädiatrie

Zentrum Kinesis - Bisamberg Österreich
Zentrum Kinesis - Bisamberg Österreich

 

  

Tipps zur Nachforschung:

  1. Bildmaterial: (Film) Ins Sonnenland (1926). Beschreibung im Archiv.
  2. Bildmaterial: (Film) Baden-Baden mit seinem Kinderparadies (1929). Beschreibung im Archiv.
  3. Bildmaterial: (Film) Kindergymnastik (1932). Beschreibung im Archiv.
  4. Bildmaterial: (Film) Einer trage des anderen Last (1936). Beschreibung im Archiv.
  5. Bildmaterial: (Film) Welt im Film (1947). Beschreibung im Archiv. 
  6. Bildmaterial: (Film) Blick in die Welt (48/1949). Beschreibung im Archiv.
  7. Nachforschen: Die Poliomyelitis und die Auferstehung der Physiotherapie

1971

Die Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung tritt in Kraft-ein wichtiger Schritt zur Verein-heitlichung der Ausbildung an den schulen in Deutschland.


1977 Heidelberger Lehrseminar - Die pädagogische Ausbildung

 

1952 Frankfurt am Main:  Professor Kohlrausch - Gründung einer Schule für Lehrerinnen der Krankengmnastik in Zusammenarbeit mit dem Institut für Leibesübungen in Frankfurt am Main. Leider kein Erfolg da von den Behörden nicht genehmigt. (Februar, 1952 - Krankengymnastik)

 

1962 Berlin: Lehrgang zur Heranbildung von Krankengymnastik Lehrkräften. Gefördert durch das Berliner Gesundtheitssenat in Zusammenarbeit mit der Krankengymnastikschule am Oskar-Helene-Heim (Stiftung Orthopädische Universitätsklinik Berlin).

 

1966 Frankfurt am Main: Die "Deutsche Zentrale für Volksgesundheitsspflege e.V. bietet Kurse in denen es primär umd die pädagogische-psychologische Qualifizierung der Krankengymnasten geht. Später werden diese Qualifizierungen von der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserzeiehung e.V. in Oberursel, dann in Weilburg angeboten, für alle "therapeutischen" Heilberufe.

 

1977 Heidelberg: es wird eine vollzeit Lehrerseminar angeboten. Dieser Kurs streckt sich über einundhalb Jahre. Der Träger ist der ZVK und die Initiatoren udn Leiterin Antje Hüter-Becker.

 

2003 Bielefeld: Bachelor-Studiengang "Berufspädagogik für Gesundheitsberufe" 


1979

Der ZVK (Zentralverband der Krankengymnasten) verabschiedet die erste Berufsordnung für Krankengymnasten. Diese definiert erstmals Regelungen zur Berufsausübung, Schweige- und Aufklärungspflicht sowie Fort- und Weiterbildung der Krankengymnasten.


Die 80er "Das bunte Treiben"


1982

Der Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen beschließt in den Richtlinien für Heil- Und Hilfsmittel die Grundsätze der ärztlichen Verordnung von Heil- und Hilfsmitteln. Alle kranken-gymnastischen Leistungen werden in den Katalog aufgenommen.


1994 Gesetz über die Berufe in der Physiotherapie (Masseur- und Physiotherapeutengesetz - MPhG) 1994

Neue Regeln:

- Nachqualifizierung für Masseure und medizinischer Bademeister, die Physiotherapeuten  werden wollen oder müssen.

 

- ...

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Selbst jetzt bleibt Deutschland bezüglich des Ausbildunsniveaus - Schlusslicht in Europa. Alleine die "Umtaufe" zum "Physiotherapeuten" hat hier nichts gebracht!

 

1960: Am 07. Dezember tritt auf Basis des Berufsgesetzes von 1959 die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Krankengymnasten (AprO) in Kraft. Die AprO bleibt leider über 30 Jahre unverändert und regelt den Rahmenlehrplan, die Wochenstunden und die einzelnen Fächer in der Ausbildung. 1994 Wird diese noch etwas verändert, ich betone etwas.  

 

An Innovationen seit 1994 ist wirklich nicht zu denken. Es ist eigentlich ein Witz! Deutschland hängt sich wirklich im vergleich zu anderen Ländern ab. Die lieblose und Identitätsferne Akademisieren hat auch den Stellenwert der Physiotherapie nicht verändert eher verschlechtert!

 

Berufsschule: 

Ein Beispiel: Es werden bis heute (2018) immer noch die Kneipp´sche Güsse in den Staatsexamen (Physikalischen Therapie) abverlangt, obwohl diese "Kur"  wenn überhaupt, in weniger als 10 deutschen Einrichtungen (Im süddeutschen Raum) noch angeboten wird!

Bei einer Schule für Physiotherapie in NRW habe ich nachgefragt wie diese Güsse überhaupt geprüft werden. Da es weit und breit keine Bädereinrichtungen mehr gibt, zeichnet heute der Prüfling  mit einem Stift auf der Haut eines Probanden den Ablauf eines von ihm gezogenen "Gusses". 

Leider besitze ich keine Zeitmaschine sonst würde ich gerne diese "Prüfungsmethode" als Aufnahme an Pfarrer Sebastian Kneipp senden. Es ist ein Cartoon "alla Haderer" über die Verrohung der ausgefeilten Kneippkultur.

 

Es ist nur EIN Beispiel wie veraltet diese Prüfungsordnung und die Ausbildung ist - sie passt zur damaligen Zeit und ist Geschichte der Physiotherapie. Für die heutige PT ist die "Prüfungsordnung und die Ausbildung" eine Beleidigung und dient als Beweismaterial über die Unfähigkeit der Zuständigen (Politiker, Verbände, Ämter) diesen miserablen Zustand  zukunftsorientiert zu gestalten.

 

Davon abgesehen, passt die "Kneipp´sche Kultur" nicht mehr in seiner Form zur Physiotherapie des 21. Jahrhundert.

 

Ich würde auch so manches aus der heutigen Horrorliste der Ausbildung streichen:

  1. Die Staatsexamen  (Fach bestanden/Semester bestanden = weiter!)
  2. Die Techniken als einzelne Fächer 
  3. Präsenzpflicht

 

Ich persönlich würde heute gerne folgende Unterrichtsfächer haben in Anlehnung meiner brasilianischen Ausbildung:

  1. Geschichte der Physiotherapie
  2. Anatomie
  3. Funktionelle Anatomie 100% Praktisch
  4. Physiologie für die Physiotherapie 
  5. Methodologie der wissenschaftlich Forschung (Also, schaffen und nicht dumm zitieren) 50% Praktisch
  6. Philosophie, Soziologie und Anthropologie
  7. Berufsethik und Deontologie
  8. Einführung in das öffentliche Gesundheitswesen
  9. Pathologie für die Physiotherapie
  10. Bildgebende Verfahren 50% Praktisch
  11. Biomechanik
  12. Allgemeine Physiotherapie 50% Praktisch
  13. Angewandte Physiotherapie in der Pneumologie 80% Praktisch
  14. Angewandte Physiotherapie in der Kardiologie 80% Praktisch
  15. Angewandte Physiotherapie in der Orthopädie und Rheumatologie 80% Praktisch
  16. Angewandte Physiotherapie in der Traumatologie und Chirurgie 80% Praktisch
  17. Angewandte Physiotherapie in der Gynäkologie, Geburtshilfe und Pädiatrie 80% Praktisch
  18. Angewandte Physiotherapie in der Neurologie 80% Praktisch
  19. Angewandte Physiotherapie in der Sportmedizin 80% Praktisch
  20. Informatik und Verwaltungslehre für die Physiotherapie 50% Praktisch
  21. Sozialkompetenz, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Medienkompetenz, Digitalkompetenz

 


2000 "Die Kur ist tod, es lebe die Reha! und die ist auch schon..."

 

Vor dem 1. Weltkrieg war die "Kur" was sehr feines. 

 

Vom 1. Weltkrieg bis ende des 2. Weltkrieges war die "Kur" eine Rehabilitation.

 

Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Anspruch auf Kur zur Erhaltung der Gesundheit schriftlich im Sozialgesetzbuch garantiert. Dieses wurde von einem großen Teil der deutschen Nachkriegsgeneration so hemmungslos und übertrieben genützt, dass die Kassen bald leer waren. Viele benützen damals diese Möglichkeit als Urlaub und konnten somit über Jahrzehnte hinweg legal und vom Staat "Kuren" ohne rehabilitativen Ziel. Bis in den 1980er Jahre hinein gab es diese teilweise wirklich bekloppte "Sozialkuren" problemlos au Rezept. Davon profitierte die Physiotherapie sehr.

 

Ab den 1990er Jahren, wurde an der Kostenschraube massiv gedreht, sodass von einstmals 800.000 Kuren im Jahr bis heute (2013) nur knapp 100.000 Sozialkuren übriggeblieben sind, die von den Kassen finanziert wurden.

 

Ab 2000 ist die "Kur"" getrennt von der Tertiären Versorgung (Rehabilitation) wieder sowas wie zur Kaiserzeit oder Weimarer Zeit geworden.

Die drei Säulen der deutschen gesundheitlichen Versorgung nach der Gesundheitsreform im Jahre 2000, sind: 

  • Präventive Versorgung: "Die heutige Kuren"
    • Primäre Versorgung: ambulante Behandlung
    • Sekundäre Versorgung: Akute Behandlung im Krankenhaus
    • Tertiäre Versorgung: Rehabilitation
      • Medizinische Reha
      • Berufliche Reha
      • Soziale Reha

Tipps zur Nachforschung

  1. Bildmaterial: (Film) Kurbad Aachen - "Gicht" (1929). Beschreibung im Archiv.
  2. Bildmaterial: (Film) Aus Not geboren (1930). Beschreibung im Archiv.
  3. Bildmaterial: (Film) Gesunde und fröhliche Frauen, I. Teil  (1938). Beschreibung im Archiv.
  4. Bildmaterial: (Film) Neues Beginnen BRD (1951). Beschreibung im Archiv.
  5. Bildmaterial: (Film) "Der Augenzeuge" - Kneipp-Kurbad Berggießhübel (1955). Beschreibung im Archiv.

 


2001

Die Heilmittelrichtlinie und der Heilmittelkatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung werden verabschiedet. Beides sind Steuerungsinstrumente für die Heilmittelversorgung, die damit auf eine völlig neue Verordnungsgrundlage gestellt wird.


2008

Das pflege- Weiterentwicklungsgesetz tritt in Kraft. erstmals haben Physiotherapeuten danach die Möglichkeit, mit den Krankenkassen Modellvorhaben zu vereinbaren. Zwar stellt der Arzt weiterhin die Indikation zur Physiotherapie, der Physiotherapeut kann die Maßnahmen der Therapie, dauer und Frequenz jedoch selbst bestimmen.


2017 Pressemitteilung Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG)

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Bezahlung

 

1930 Orthopädische Turnlehrerin und Heilgymnastin

- Vollzeit, 4 KW Urlaub

- Bruttogehalt: 94,45 RM = Kaufkraft heute von 27,78€ (2017) Berlin

- Im vergleich zum Durchschnittsgehalt 1930: 206RM

 

2017 Physiotherapeut

- Vollzeit, 4 KW Urlaub

- Bruttogehalt: 2.505€ Baden-Württemberg

- Im vergleich zum Durchschnittsgehalt 2017: 2.100€

 

In Bearbeitung: Stand Oktober 2017

 

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DOSB Gehalt Vergütung Sportphysiotherape
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2017 Angewandte Physiotherapie in der Ästhetik

 

Die "Angewandte Physiotherapie in der Ästhetik" habe ich wissentlich verpennt. Wenn ich diese Welt der "Schönheit" betrachte wird diese durch andere Berufe sehr gut abgedeckt. Warum beschäftigt sich die Physiotherapie damit gar nicht (mehr)? oder wenig (wenn überhaupt)? Gerade jetzt wo die Faszien so im Gespräch sind...könnte ich ja ...

 

In der heutigen "Praxis" muss ich erkennen das viele Kunden körperliche und seelische Ideale anstreben die wenig oder gar nichts mit irgendwelchen Erkrankungen zu tun haben sondern rein aus der ästhetischer Sehnsucht geboren sind, was ja auch gar nicht negativ ist. Beispiele: Lipödem (In diesem Fall einen Erkrankung), "Dünne Beine", Trockene Haut, Haarschuppen, fehlender Sixpack, Fazialisparesen (aus welchem Grund auch immer), Mimik (Riesiges Feld),  Haltung, Hohe Stimme... Aber auch Kunden aus dem Bereich der Körperkultur: Bodybuilding, Fitness Modeling und so weiter. Auf der letzten FIBO (Fitness Messe in Köln) habe ich öfters Physiotherapeuten getroffen und es scheint auch das der Messebetreiber die Physiotherapie mit eigener Halle 7-8 als Teil dieser Körperkultur haben möchte. Persönlich empfinde ich die Physiotherapeuten die sich dort herumtreiben auch viel unkomplizierter und "Beweglicher" als die PTler die man auf "Kongresse" trifft!

Umso mehr ich mich mit alten Werken beschäftige, umso mehr merke ich das eigentlich ich als Physiotherapeut das Fachwissen um die Ästhetik verpennt habe. Ich müsste es aber beherrschen, da diese Ansätze schon immer in Zeiten wo "Frieden" herrschte, aufgesucht wurden - "Wir frönen uns der Schönheit!" 

Mein Studium, hat mich gar nicht in dieser Richtung hin gefordert, auch wenn ich das Fach Dermatologie hatte - ich kann mich aber noch sehr gut  an meinen Lieblingsprofessor Sergio Antonio Scorsato (PUC-PR) erinnern, der während dem sezieren von Leichen immer für jede Körperstruktur ein gutes Wort verlor - öfters steigerte er sich dann so weit in die Proportionentlehre und konnte am Schluss immer ein Kunstwerk an Mensch darstellen.

 

"Also, ran an den Speck, weg mit den Falten, hoch mit der Haltung!"

...

 

In Bearbeitung: Stand Mai 2018

 

  1. Ninon de Lenclos (1620-1705) war eine französische Kurtisane, Salonière, Lebedame und Philosophin, geboren in Paris (FR) gilt Ninon de Lenclos als eine der herausragendsten Frauen des 17. Jahrhunderts. Sie war für ihre faltenfreie "Schönheit" bekannt. Und auf Anfrage wie sie dieses noch im Alter von 80 Jahren so schaft, antwortete sie: Mit einer Geheimwaffe, sie massiere ihr Gesicht zweimal am Tage.
  2. I. Zabludowski (Siehe 1863 Massage Johann Mezger "Vater der modernen Massage).  Eine ganze Reihe Veröffentlichungen von Z. beschäftigen sich mit der Massage im Dienste der Kosmetik und ästhetischen Körperpflege durch systematische gymnastische Übungen. Werke: Kosmetische Massage. Berlin klin. Wschr. 41(1904) 927-931; Schönheitsmassage. Gartenlaube 52(1904) 51-55; Massage im Dienste der Kosmetik. Cahrité-Annalen 29(1905) 792-832 
  3. Sanford Fillmore Bennett (1836-1898), geboren in New York (USA) Buch: "Exercising in Bed"
  4. Lillian Russell (1860-1922) und Elinor Glyn (1864-1943) Buch: "The Wrinkle Book"
  5. 1950er Senta Maria Runge Buch: "Face Lifting by Exercise"
  6. Schon 1951 wird die Öffentlichkeit durch Dr. Rudolf Drobil in seinem Buch "Gesichtsgymnastik" über die Effektivität dieser speziellen aktive Behandlungsmethode in der Rehabilitation von Kriegsopfern und in der Ästhetik hingewiesen.
  7. Für Dr. Rudolf Drobil wird diese Spezialgymnastische Behandlungsmethode ergänzt durch die passive Schönheitspflege. Dies Schönheitspflege besteht aus: Kosmetik, Massage, Packungen, Salbungen, Dampf, Elektrotherapie und der kosmetischen Chirurgie.
  8. 1970er Elisabeth Sigmund (1914-2013) (Gründerin von Dr. Hauschka) die geborene Wienerin entwickelt zusammen mit Dr. Rudolf Drobil spezielle Gesichtsübungen.
  9. ...

Tipps zur Nachforschung

  1. Hinweis: Vergessene Klebetechnik von Dr. Rudolf Drobil um mimische Muskeln zu aktivieren/deaktiveren um Faltenbildung entgegenzuwirken. 
  2. Hinweis: Georg Dumas hat sich mit seinem Werk "Das Lachen 1906" fotografisch, therapeutisch, medizinisch und ästhetisch auseinandergesetzt - er hat dafür neurologische Patienten (u.a. Schlaganfälle) abgelichtet und einen regen Kontakt zu anderen Wissenschaftler geführt. Material (Text) im Archiv.
  3. Hinweis: Bilder zu/nach Zabludowski - Nobl, G.: Massage. S. 255-294, in M. Joseph (Hrsg.) Handbuch der Kosmetik, Leipzig 1912

Fragen an mich selbst

  1. Die Fakten habe ich ja teilweise zusammengetragen die Bedeutung für heute kann ich teilweise erkennen und erklären! Macht Physiotherapie überhaupt noch Sinn?
  2. Wie groß ist denn der "magischer Kreis" der Physiotherapie?
  3. Gibt es den wieder was neues? Kann man die Physiotherapie neu bekleiden? Wann findet endlich die Evolution in der Physiotherapie statt?
  4. Wann verfallen endlich diese konstruierte Denkrichtungen in der heutigen Physiotherapie? wann bildet sich ein neues freies "wissen-schaft(liche)" intelligentes Design für die Physiotherapie?
  5. Wann verschwindet endlich dieses kleinkariertes "Denken" (Wenn es überhaupt eines ist) aus der Physiotherapie?
  6. Sollte die Physiotherapie nicht wieder Fachbereich der Medizin werden? Dann ist es Akademisch!
  7. ...

Getty Images

Auf Getty Images findet man eine große Anzahl an Fotos die von sehr hohen historischen Wert für uns Physiotherapeuten sind. Es lohnt sich diese anzuschauen.